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Willkommen bei der Osnabrücker Wissenschaftlichen Gesellschaft

  Kontakt
 Prof. Dr. rer. nat. Hildgund Schrempf
Fachbereich Biologie / Chemie
49074 Osnabrück
  eMail: wwwowig@uos.de
Tel.: +49 541 969-2895

Aktuelle Termine

Wintersemester 2017/18

  • Mittwoch, 25. Oktober 2017, 19:00 Uhr, Gästehaus der Universität
    Thema: Rückfall in die Despotie: Der Hannoversche Staatsstreich aus heutiger Sicht
    Referent: Prof. Jörn Ipsen (FB Rechtswissenschaften)
  • Donnerstag, 23. November 2017, 19.00 bis ~21.30 Uhr --> Sondertermin in der Aula (Schloss) der Universität
    Thema: Klangräume – Raumklänge oder Warum wir auch für die Musik Kathedralen errichten
    - Mediale Präsentation -
    Referent: Prof. Dr. Folker Schramm (Hochschule Osnabrück, Musikpsychologie)
  • Mittwoch, 10. Januar 2018, 19:00 Uhr, Gästehaus der Universität
    Thema: Von Mäusen und Menschen: Stress und die Verhaltensneuroendokrinologie von affektiven Störungen
    Referent: Prof. Dr. Chadi Touma (Verhaltensbiologie, FB Biologie/Chemie)
  • Mittwoch, 31. Januar 2018, 18 Uhr, Sievert AG, Mühleneschweg 6, 49090 Osnabrück
Jahresversammlung mit Kurzbericht des Präsidenten und Vortrag
Thema: Der Verlust politischer Gleichheit
Referent: Prof. Dr. Armin Schäfer (International vergleichende Politische Ökonomie, FB Kultur- und Sozialwissenschaften)
Ein Kernprinzip der Demokratie ist die politische Gleichheit aller Staatsbürgerinnen und -bürger. Dies gilt einerseits für die rechtliche Gleichheit, aber auch für gleiche Chancen, politische Entscheidungen zu beeinflussen. Die Verwirklichung dieses Prinzips ist jedoch zunehmend gefährdet. Während noch in den 80er Jahren fast alle Wahlberechtigten ihre Stimme bei Wahlen abgaben, hat seitdem eine Spreizung der Wahlteilnahme stattgefunden, weil vor allem die Ärmeren sich nicht länger beteiligen. Auch bei anderen Formen des politischen Engagements entwickeln sich soziale Gruppen auseinander, wodurch eine Schieflage zugunsten der Bessergestellten entsteht. Bislang ungeklärt ist, ob sich diese ungleiche Beteiligung auch in den politischen Entscheidungen niederschlägt. Mithilfe einer umfangreichen Datenbank, die Informationen für die Jahre von 1980 bis 2013 enthält, beantworten wir diese Fragestellung erstmals empirisch. Dabei zeigt sich, dass politische Entscheidungen zwar mit den politischen Präferenzen sozial bessergestellter Gruppen übereinstimmen, nicht aber mit denen von schlechter gestellten Gruppen. Nicht nur die politische Beteiligung, sondern auch Entscheidungen des Bundestags sind zulasten der Armen verzerrt, wodurch ein Teufelskreis aus ungleicher Partizipation und Responsivität droht.

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letzte Änderung: 15.01.2018 09:34 Uhr von benders  |  bearbeiten